EMCDDA/EBDDJahresbericht ueber den STand der Drogenproblematik in der Europaeischen Union 2001

 
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Einfuehrung zum Jahresbericht
Kapitel 1: Drogennachfrage und Drogenangebot
Kapitel 2: Massnahmen gegen den Drogenkosum
Kapitel 3: Ausgewaehlte Themen
Kapitel4: Das Drogenproblem in Mittel- und Osteuropa
Statistische Quellen, Datenmaterial
 
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Vorwort

 

Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) freut sich, ihren sechsten Jahresbericht zum Stand der Drogenproblematik in der Europäischen Union vorlegen zu dürfen. Er soll vor allem als eine Handreichung für Entscheidungsträger auf regionaler, nationaler und EU-Ebene dienen und ihnen bei ihren politischen Entscheidungen den Weg finden helfen.

Der vorliegende Bericht vermittelt einen aktuellen Überblick über die Drogensituation in der EU und hebt neue Tendenzen und Entwicklungen hervor. Zusätzlich zu dem Gesamtüberblick werden einige Schlüsselthemen - Kokain, Infektionskrankheiten und synthetische Drogen - detaillierter untersucht. Ferner bietet er einen allgemeinen Überblick über die Lage in den mittel- und osteuropäischen Ländern. In diesem Jahr ist ein deutlicher Fortschritt in der Qualität und Vergleichbarkeit der von den Mitgliedstaaten gelieferten Daten festzustellen. Nichtsdestoweniger sind fortgesetzte Bemühungen in allen Mitgliedstaaten von größter Wichtigkeit, um die Vergleichbarkeit der Daten auf EU-Ebene auf allen Gebieten weiter zu verbessern, aber auch um eine regelmäßige Erhebung dieser Daten sicherzustellen.

Damit kommen wir zu dem sehr wichtigen Anliegen der Datenharmonisierung; diese muss rasch erfolgen, damit die Informationen zu Drogen auf EU-Ebene verlässlicher und vergleichbarer werden als bisher. Um diesen Vorgang zu beschleunigen, hat die EBDD Leitlinien für die standardisierte Umsetzung ihrer fünf epidemiologischen Schlüsselindikatoren in der EU ausgearbeitet. Im kommenden Jahr fällt den Mitgliedstaaten bei der vollen Umsetzung dieser standardisierten Indikatoren auf nationaler Ebene eine Schlüsselrolle zu.

Insbesondere ist festzustellen, dass durch die EU-Drogenstrategie und den nachfassenden Aktionsplan (2000-2004) vor allem die Information und die Evaluation als Schlüsselprioritäten hervorgehoben werden. Die Informationssammlung und - analyse ist in der Tat ein vorbereitender Schritt zur Bewertung der Auswirkungen einer jeglichen Aktion. Im Aktionsplan der EU wird ferner unterstrichen, wie wichtig es ist, die verschiedenen in der Europäischen Union zur Verfügung stehenden Informationsquellen auch in Anspruch zu nehmen - insbesondere die EBDD und Europol.

Die EBDD arbeitet intensiv daran, ihre Schlüsselrolle als Informationslieferant zu erfüllen. Sie hat ihr Arbeitsprogramm 2001-2003 im Detail so abgestimmt, dass es mit den sechs Hauptzielen der EU-Drogenstrategie konform geht. Des Weiteren trägt die Beobachtungsstelle zu dem Prozess der Evaluation der Auswirkungen des EU-Aktionsplans bei und hat mit ihren nationalen Knotenpunkten sowie mit Europol und dessen nationalen Drogenstellen daran gearbeitet, geeignete Instrumente für die Anfertigung von zwei Momentaufnahmen zu konzipieren, die sich aus einem Satz von Variablen zusammensetzen, welche auf die sechs Hauptziele der EU-Strategie zugeschnitten sind.

Die erste Momentaufnahme soll die Situation und die im Jahre 1999 bereits vor der Annahme des EU-Aktionsplans durchgeführten Abhilfemaßnahmen wiedergeben und eine Ausgangslinie zu Vergleichszwecken darstellen, anhand derer der bis zum Ende des Aktionsplans im Jahre 2004 erzielte Fortschritt gemessen werden kann. Die zweite Momentaufnahme wird die Lage und die Abhilfemaßnahmen wiedergeben, die im Jahre 2004 auf der Grundlage der aus demselben Satz von Variablen abgeleiteten Informationen durchgeführt wurden.

Alle diese Schritte werden uns ein Stück in Richtung auf unser Hauptziel voranbringen - nämlich den politischen Entscheidungsträgern eine solide Wissensbasis für eine wohlinformierte Planung der Drogenpolitik zur Verfügung zu stellen.

 

Georges Estievenart
Direktor

Danksagung

Die EBDD dankt folgenden Institutionen und Personen für ihre wertvollen Beiträge zur Erstellung dieses Berichts:

den Leitern der nationalen Knotenpunkte des Reitox-Netzes und deren Mitarbeitern;

den Dienststellen innerhalb der einzelnen Mitgliedstaaten, die die Rohdaten für den Bericht erfasst haben;

den Mitgliedern des Verwaltungsrates und des Wissenschaftlichen Beirates der EBDD;

dem Europäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union – insbesondere seiner Horizontalen Gruppe „Drogen“– und der Europäischen Kommission;

der Gruppe für die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Drogenmissbrauch und illegalem Drogenhandel des Europarates (Pompidou-Gruppe), dem Internationalen Drogenkontrollprogramm der Vereinten Nationen, der Weltgesundheitsorganisation, Europol, Interpol, der Weltzollorganisation und der Europäischen Epidemiologischen Aids-Beobachtungsstelle;

dem Übersetzungszentrum für die Einrichtungen der Europäischen Union und dem Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaften;

Andrew Haig & Associates, Grafikdesign und Layout.


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